Karnevalstermine von „Elften im Elften“ 2017 bis 2030
2017
11. November (Samstag) „11. im 11.“

2018
8. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
9. Februar Karnevalsfreitag
10. Februar Nelkensamstag
11. Februar Tulpensonntag
12. Februar Rosenmontag
13. Februar Veilchendienstag
14. Februar Aschermittwoch
11. November (Sonntag) „11. im 11.“

2019
28. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
1. März Karnevalsfreitag
2. März Nelkensamstag
3. März Tulpensonntag
4. März Rosenmontag
5. März Veilchendienstag
6. März Achermittwoch
11. November (Montag) „11. im 11.“

2020
20. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
21. Februar Karnevalsfreitag
22. Februar Nelkensamstag
23. Februar Tulpensonntag
24. Februar Rosenmontag
25. Februar Veilchendienstag
26. Februar Aschermittwoch
11. November (Mittwoch) „11. im 11.“

2021
11. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
12. Februar Karnevalsfreitag
13. Februar Nelkensamstag
14. Februar Tulpensonntag
15. Februar Rosenmontag
16. Februar Veilchendienstag
17. Februar Aschermittwoch
11. November (Donnerstag) „11. im 11.“

2022
22. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
23. Februar Karnevalsfreitag
24. Februar Nelkensamstag
25. Februar Tulpensonntag
26. Februar Rosenmontag
27. Februar Veilchendienstag
28. Februar Aschermittwoch
11. November (Freitag) „11. im 11.“

2023 – Jubiläumssession 200 Jahre Kölsche Fasteleer *)
14. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
15. Februar Karnevalsfreitag
16. Februar Nelkensamstag
17. Februar Tulpensonntag
18. Februar Rosenmontag
19. Februar Veilchendienstag
20. Februar Aschermittwoch
11. November (Samstag) „11. im 11.“

2024
8. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
9. Februar Karnevalsfreitag
10. Februar Nelkensamstag
11. Februar Tulpensonntag
12. Februar Rosenmontag
13. Februar Veilchendienstag
14. Februar Aschermittwoch
11. November (Montag) „11. im 11.“

2025
27. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
28. Februar Karnevalsfreitag
1. März Nelkensamstag
2. März Tulpensonntag
3. März Rosenmontag
4. März Veilchendienstag
5. März Aschermittwoch
11. November (Dienstag) „11. im 11.“

2026
12. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
13. Februar Karnevalsfreitag
14. Februar Nelkensamstag
15. Februar Tulpensonntag
16. Februar Rosenmontag
17. Februar Veilchendienstag
18. Februar Aschermittwoch
11. November (Mittwoch) „11. im 11.“

2027
4. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
5. Februar Karnevalsfreitag
6. Februar Nelkensamstag
7. Februar Tulpensonntag
8. Februar Rosenmontag
9. Februar Veilchendienstag
10. Februar Aschermittwoch
11. November (Donnerstag) „11. im 11.“

2028
24. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
25. Februar Karnevalsfreitag
26. Februar Nelkensamstag
27. Februar Tulpensonntag
28. Februar Rosenmontag
29. Februar Veilchendienstag
1. März Aschermittwoch
11. November (Samstag) „11. im 11.“

2029
8. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
9. Februar Karnevalsfreitag
10. Februar Nelkensamstag
11. Februar Tulpensonntag
12. Februar Rosenmontag
13. Februar Veilchendienstag
14. März Aschermittwoch
11. November (Sonntag) „11. im 11.“

2030
28. Februar Schwerdonnerstag/Weiberfastnacht
1. März Karnevalsfreitag
2. März Nelkensamstag
3. März Tulpensonntag
4. März Rosenmontag
5. März Veilchendienstag
6. März Aschermittwoch
11. November (Montag) „11. im 11.“

Daten aktualisiert: 21. Oktober 2017; 15.14 Uhr

*) Im Jahre 1823 wurde der Kölner Karneval (Kölsche Fastelovend/Kölsche Fasteleer) durch beherzte Bürger nach mehreren Verboten durch die staatliche Obrigkeit reformiert. Ein Jahr später im Jahr 1824 erfolgte sodann die Reformation des Koblenzer Karnevals (Kowelenzer Faasenacht)! – Siehe hierzu die Erklärung bei „Namensgebung“ (Bitte runterscrollen!!!)
Die Bedeutung bzw. Bezeichnung der einzelnen Karnevalstage, entnehmen Sie bitte, unter http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval

Der Rosenmontag und seine geschichtlichen Hintergründe
Der Rosenmontag wird gemeinhin als Höhepunkt der Karnevalszeit, oft mit dem so genannten Rosenmontagszug, begangen. Er fällt auf den Tag nach dem kirchlichen Sonntag Estomihi; 48 Tage vor dem Ostersonntag. In so genannten Karnevalshochburgen wie u. a. Aachen, Alsdorf, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Eschweiler, Euskirchen, Herzogenrath, Koblenz, Köln, Mainz, Seligenstadt, Solingen, Trier oder Würselen geben am Rosenmontag als Brauchtumstag viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zwar frei, einen gesetzlichen Feiertag stellt der Rosenmontag allerdings in keinem Bundesland dar.

Namensgebung
Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich am 6. November 1822 in Köln das „Festordnende Comitee“, dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt „Laetare“, (also vier Wochen nach Karneval) stattfand. Der Sonntag „Laetare“ wird seit dem 11. Jahrhundert auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Tag eine goldene Rose weihte und einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Nach seinem jährlichen Sitzungstermin nannte man das „Festordnende Comitee“ auch Rosenmontagsgesellschaft. Der Name „Rosenmontag“ bezeichnete also ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval.
Eine andere Erklärung verfolgt das „Deutsche Wörterbuch“ von Jakob und Wilhelm Grimm. Hiernach sei die Bezeichnung „Rosenmontag“ aus dem Mittelhochdeutschen von „Rasenmontag“, dem „rasenden Montag“ abgeleitet.

Geschichte des Rosenmontagszuges
Der erste organisierte Karnevalszug fand dann 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn Rosenmontagszug, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Rosenmontagszug in Mainz 1838 wurde übrigens noch als „Maskenzug“ bezeichnet.
In der kleinen norddeutschen Stadt Damme (Landkreis Vechta) feiert man den Rosenmontag seit 1893 schon eine Woche früher. Dies hängt damit zusammen, dass das damalige Kirchspiel Damme zum Bistum Münster gehörte und die Kirche darauf bestand, dass die Dammer an den beiden Tagen vor Aschermittwoch zum vierzigstündigen Gebet ins Gotteshaus zu gehen hatten statt ausschweifend zu feiern.

Häufigkeit der Rosenmontagstermine
Zwischen 1900 und 2099 fiel bzw. fällt der Rosenmontag jeweils neun mal auf den 11., 15., 23. oder 27. Februar.
Am seltensten, nämlich nur jeweils ein Mal, fiel bzw. fällt der Rosenmontag in dieser Zeit auf den 3. oder 4. Februar, gefolgt vom zweifachen Vorkommen des 7. und 8. März.
Selbst der Schalttag 29. Februar war mit zwei Vorkommnissen relativ häufig.
1913 war der früheste Termin: als einziger am 3. Februar
Der früheste mögliche Termin überhaupt ist der 2. Februar, letztmalig 1818, das nächste Mal 2285.
Der späteste mögliche Termin überhaupt ist der 8. März, letztmalig 1943, das nächste Mal 2038.