Gülser Husaren starten nach 619tägiger Corona-Pause gelungenen Start in Jubiläumsjahr

-hgj- „Et gieht widder los!“, hieß gestern Abend (6. November 2020) die Devise der Gülser Husaren, welche die Sommermonate aufgrund der Unsicherheiten in Hinblick von Corona noch mit ein wenig Bauchweh erlebt haben.

Aber wie heißt es so schön bei uns Rheinländern: „et es noch immer good gegange“, so daß nach der Abstinenz der vergangenen Session, diesjährig – unter gewissen Auflagen“ wieder gefeiert werden darf. Und dies ist auch gut so, da bei Koblenz´ größter Korpsgesellschaft mit über 111 Mitgliedern das Jubiläum 4 x 11 Jahre Gülser Carneval-Verein, sorry, Gülser Husaren ansteht.

 

Unter der Maßnahme von Hygienemaßnahmen und den 2G-Reglungen, durften sodann auch nur Geimpfte und Genesene Mitglieder, Gölser und Jecken der Rhein-Mosel-Stadt den Festplatz Güls um das ehemalige Bühnenhaus – des leider nicht mehr existenten Mosel-Tanzpalastes – betreten.

Pünktlich gegen 18.00 Uhr näherte sich das Troß des blau-weißen Korps und deren Harlekins zu den Klängen des Musikverein St. Servatius Güls, welches von mehr als 300 dankbaren Fans die Husaren jubelnd mit ungezählten „OLAU“-Rufen empfangen wurde.

Nach einigen närrischen Klängen begrüßte Husaren-Präsident Frank Kreuter zusammen mit seinem 1. Vorsitzenden Markus Ohlig das jecke Volk, worunter auch zahlreiche Koblenzer Karnevals- und Möhnengesellschaften dem Spektakel des „Aufgalopp“ ihre Referenz erwiesen.

Weiter sodann mit weiteren kölsch-lastigen Karnevalshits des Musikvereins, wonach Frank Kreuter das Mikrophon an den Kommandanten des Korps Christian Krey abgab. Nach dem Appell ob alle Uniformen komplett und sauber sind, holte Christian Krey die Neumitglieder der Gesellschaft nach vorne, die ab groß, ob klein auf die Standarte der Gesellschaft ihren Fahneneid ableisten mußten.

Sodann dankten Markus Ohlig und Frank Kreuter fünf von elf Mitgliedern für ihre langjährige Treu zur Gesellschaft. Katharina Möhlich und ihrer Opa Walter Möhlich, Hermann und Roswitha Schäfer, sowie Peter Wings, erhielten für ihre 25jährige Verbundenheit neben den Worten des Dankes die silberne Verdienstnadel samt Urkunde.

Hiernach begeisterten die designierten Koblenzer Tollitäten „Prinz Sven der Neuendorfer Garant für Frohsinn und Freud´“ (Alsbach) und „Confluetia Lisa“ (Flicka) Husaren und Gäste, welche samt ihrem Rheinfreunde-Hofstaat aus Neuendorf für das Open-Air-Fest in den Moselstadtteil gereist waren und sehr positiv und glücklich in die bevorstehenden Wochen der „fünften Jahreszeit 2022“ sehen.

Weiter im Programm nach den höchsten Regenten der Schängel-Stadt, welche am 8. Januar 2022 in der Rhein-Mosel-Halle feierlich inthronisiert werden, begeisterten „Jeck Eleven“ und Lukas Otte, sowie „DJ Jay Peewerden“ die Besucher des Husaren-Biwaks, so daß bei Glühwein, Pils, Gülser Tröpfchen bis spät in den Abend hinein nach 1 Jahr und 253 Tagen närrischer Enthaltsamkeit zünftig gefeiert wurde und alle Aktiven ihren wohlverdienten Jubiläumsorden erhielten.

Quelle: © 2021 Hans-Georg „Schosch“ Jäckel/koblenzerkarneval.de
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