Dienstag, 14. März 2017

Sonntag, 12. März 2017

Freitag, 3. März 2017
Straßenkarneval mit Zeltstadt bei der KG Naaksühle

Direkt nach der Eröffnung durch unseren Präsidenten Peter Monschau fielen an Weiberfastnacht wilde Löwen, Elefanten, Krokodile, Prinzessinnen, und eine Menge anderer Jecken wieder über den Wupperplatz her, um hier mit der Große Höhenhauser K.G. „Naaksühle“ - bereits zum 28. Mal (und in diesem Jahr zum 3. Mal als alleiniger Ausrichter) - in den Straßenkarneval zu starten.

Das unbeständige Wetter tat jedoch der guten Stimmung keinen Abbruch - doch die Gesellschaft vorbereitet. Mit genügend aufgestellten große Zelten und Unterständen, die Literat Jürgen Steup organisierte, ließ man sich von Wind und Regen nicht beeinflussen, sondern feierte ausgelassen mit vielen Gästen den Straßenkarneval. Bei einem abwechslungsreichen Programm wurde fröhlich trällernd gesungen und geschunkelt. Der Spielmannszug „Historische Völker“ gab dabei nicht nur mit ihrer Musik ein fröhliches Stelldichein. Nachdem die Band „Jeckediz“ den Wupperplatz in Schwung brachte, zeigten die „Ühlepänz“ sich mit ihren Tänzen wieder in absoluter Hochform. Und das zum Wieverfastelovend die Mädcher das Sagen hatten, war sogar bei den „Ühlepänz“ zu sehen: die Tanzmariechen hatten Tänzer André mit Zöpfen versehen und kurzerhand „Andrea“ aus ihm gemacht ;-) . Aber den Spaß machte er lachend mit. Auch der „Kölsche Kraat“, die „Kölschband“, die „Rheingazellen“ und „6 Kölsch“ sorgten wieder für gute Unterhaltung.

Den krönenden Abschluß machte, im wahrsten Sinne des Wortes, das Kölner Dreigestirn. „Prinz Stefan I.“ konnten die „Naaksühle“ glücklicherweise nun auch begrüßen, denn auf der Prunk- und Kostümsitzung konnte er leider krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Zur Spendenaktion des Spielplatz-Juppi hatte die Große Höhenhauser K.G. bei der Prunksitzung ein Bobby-Car (zum Sparschwein umfunktioniert) nur obligatorisch überreicht und gesagt, es würden noch weitere Spenden gesammel und diese wieder an Weiberfastnacht auf dem Wupperplatz übergeben. Nach den Schätzungen konnten nun etwa € 700,00 für den guten Zweck übergeben werden.

Auch am Sonntag beim Höhenhauser Veedelszoch konnten wir ohne Regen viele Jecken am Straßenrand mit Strüßjer und Kamelle erfreuen und den Zoch genießen.

Der diesjährige Höhepunkt war die Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug. Freudestrahlend und glücklich konnten alle gemeinsam den Zoch erleben und mit den Jecken am Straßenrand feiern. Zwischendurch begeisterten die „Ühlepänz immer wieder durch Hebefiguren, und als bei einer längeren Wartezeit Musik aus ihrem Tanzmedley erklang, tanzten sie spontan zur Freude aller ihren Sessionstanz.

Auf dem Höhenhauser ROsenmontagswagen zu Gast hatten die Höhenhauser Karnevalisten das Bergisch Gladbacher Dreigestirn von 2016. Für „Prinz Bernd“, „Bauer Jürgen“ und „Jungfrau Gabi“ war dies eine tolle Premiere und ein ganz besonderer Tag. Auch sie hatten sich sehr auf die Zochteilnahme gefreut und fuhren später mit vielen tollen Eindrücken und Erinnerungen zurück in die Nachbarstadt.

Den Preisträgern der Schull- un Veedelszöch spendierte die Große Höhenhauser K.G. aufgrund guter Disposition mit drei Paletten 120 Säcke Wurfmaterial, welche vorher an das Festkomitee zur Weiterreichung übergeben wurde

Quelle (Text): Gr. Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V.; (Foto): Christiane Lucas

Freitag, 3. März 2017
Ehrungen zum Mer Blieve Zesamme-Fischessen

Nach einer tollen Session trafen sich die Mitglieder der KKG Mer Blieve Zesamme im Geißbockheim des 1. FC Köln zum gemeinsamen Fischessen. Mit einer Fotoshow an der Wand, die die schönsten Bilder aus dem Rosenmontagszug zeigte, ließen alle die Session nochmal Revue passieren.

Das traditionelle Fischessen nutzt die Gesellschaft auch, um einige Ehrungen für langjährige Jubilare zu beglückwünschen. Neben einigen 22jährigen Jubiläen, wurde Hildegard Vay für 44 Jahre Zugehörigkeit zur MBZ geehrt und ein ganz besonderes Jubiläum feierte Marlene Dambach. Sie bekam großen Applaus für 55 Jahre Mitgliedschaft in der MBZ.

Quelle (Text): KKG Mer Blieve Zesamme von 1937 e.V.; (Foto): Andreas Fein

Mittwoch, 1. März 2017
Kölner Polizei zieht Bilanz zum Straßenkarneval 2017

- Querverweis: Ergänzende Informationen sind abrufbar unter http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3574042 -

Am Aschermittwoch (1. März 2017) zieht die Polizei Köln eine vorläufige Bilanz zum Straßenkarneval 2017 und veröffentlicht die Zahlen (als Anlage) aller bislang vorliegenden Strafanzeigen für den Zeitraum zwischen Weiberfastnacht (23. Februar 2017, 6.00 Uhr) bis Aschermittwoch (1. März 2017, 6.00 Uhr).

„Das mit unseren Netzwerkpartnern erarbeitete taktische Gesamtkonzept hat gegriffen. Insbesondere das Lkw-Fahrverbot für die Innenstadt und die Durchfahrtsperren an Zufahrtsstraßen haben den Jecken ein Höchstmaß an Sicherheit gegeben und gleichzeitig ein fröhliches Feiern ermöglicht“, betont Polizeipräsident Jürgen Mathies.

Jürgen Mathies dankt ausdrücklich allen Karnevalisten, die von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch friedlich gefeiert haben, dem Aufruf zu besonderer Aufmerksamkeit der Polizei gefolgt sind und uns Hinweise zur Verbesserung der Sicherheit gegeben haben. „In vielen Gesprächen und in sozialen Netzwerken haben sich die Jecken bei der Polizei für ihren Einsatz bedankt. Mein Dank gilt auch allen
eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, die an den tollen Tagen mit ihrem Engagement dafür gesorgt haben, dass sich die Menschen in Köln und Leverkusen sicher fühlten“, sagte der Polizeipräsident.

Die Beamten hatten mit 621 (Vorjahr:1273) ausgesprochenen Platzverweisen in Köln deutlich weniger mit Störern zu tun als im Vorjahr. Ebenso bestand in Köln mit 208 Fällen (Vorjahr 499) weniger häufig der Anlass, Personen in das Gewahrsam zu fahren.

In Leverkusen stieg die Zahl der Platzverweise von 107 (Vorjahr) auf 128 sowie die Zahl der Ingewahrsamnahmen von 21 (Vorjahr) auf 23 Personen.

Die statistischen Daten der vorläufigen Kriminalitätsbilanz stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Strafanzeigen bei der Polizei Köln zum Beispiel nach Anzeigenerstattungen in anderen Polizeibehörden eingehen, als „Onlineanzeige“ erstattet werden oder Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Die in Anlage beigefügte Übersicht führt alle angezeigten Straftaten auf, die in besonderem Maße geeignet sind, die Menschen in Köln und Leverkusen öffentlichkeitswirksam zu beunruhigen.


Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Dienstag, 28. Februar 2017

Dienstag, 28. Februar 2017

Dienstag, 28. Februar 2017

Dienstag, 28. Februar 2017

Dienstag, 28. Februar 2017
Stadt Köln: Einsatz an Karneval

Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz
Von Weiberfastnacht (23. Februar 2017) an bis zum heutigen Veilchendienstag (28. Februar 2017) war der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln mit allen zur Verfügung stehenden Kräften fast rund um die Uhr im Dienst.

Im Koordinierungsstab arbeiteten von Weiberfastnacht bis Rosenmontag jeweils von morgens früh bis spät in die Nacht hinein unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrsbetriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, des Festkomitees sowie weiterer Veranstalter und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung.

Über die jecken Tage verteilt waren lageabhängig täglich zwischen 71 und 141 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes auf Kölner Straßen und Plätzen und im Koordinierungsstab im Einsatz. An Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und Rosenmontag, überwachten täglich zwischen 90 und 250 externe Kräfte die Einhaltung der Glasverbots-Regelungen an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt und im Zülpicher Viertel.

Die mobilen Teams des Ordnungsdienstes waren an den jecken Tagen schwerpunktmäßig in der Altstadt, dem Zülpicher Viertel und im Bereich der Zugwege eingesetzt. Die Teams waren überwiegend präventiv unterwegs. Dabei fungierten sie auch als Ansprechpartner und Helfer. Gleichzeitig beobachteten sie die Entwicklung des Geschehens und meldeten besondere Beobachtungen und Ereignisse unmittelbar an das Koordinierungsgremium.

Während der Einsätze führten sie Gewerbekontrollen durch oder überwachten den Verkauf und den Konsum von Alkohol und Zigaretten an und durch Jugendliche. Auch die Ahndung von Wildpinklern stand auf der Agenda. Wildpinkeln wurde in allen Fällen mit einem Bußgeld belegt. Dieses Bußgeld kann nicht mehr bar an Ort und Stelle bezahlt werden, sondern wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei € 60,00.

Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ konnte erneut erfolgreich umgesetzt werden. Auf bewährte Art und Weise wurde an 24 Kontrollstellen in der Altstadt und 19 im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, dass von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, daß sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten. 733 (Vorjahr 749) Feiernde haben ihr Glas auf Ansprache an den Kontrollstellen abgegeben und ihre Getränke in Plastikbecher umgefüllt.

In diesem Jahr haben sich vier (Vorjahr einer) Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe nicht an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. 27 Gewerbetreibende erwartet ein Bußgeldverfahren aufgrund gewerberechtlicher Verstöße (16).

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dienstag, 28. Februar 2017
Probetraining beim Tanzcorps der KG Original Kölsche Domputzer

Endspurt: Traditionell endet für die Domputzer die Session mit der Teilnahme am Mülheimer Dienstagszug. Anschließend werden die letzten Stunden bis Aschermittwoch gefeiert. Für die meisten beginnt danach der Karneval erst wieder ab dem Startschuß der 5. Jahreszeit am 11.11.

Nur nicht in einer Karnevalsgesellschaft, denn schon lange vor Aschermittwoch beginnen bereits die Planungen für die kommende Session 2017/2018. Die KG Original Kölschen Domputzer von 1979 e.V. haben bereits eine Woche nach Aschermittwoch das Probetraining für die eigene Tanzgruppe angesetzt. Hier kann, soll und darf jeder sein Talent zeigen und sich ausprobieren.

Du wolltest schon immer mal aktiv im Karneval sein und über Kölns Bühnen und Umgebung fegen? Du wolltest dich schon immer mal auf Händen tragen lassen oder in einer Latzhose schick aussehen? Dann bist du bei uns genau richtig und wir heißen dich Herzlich Willkommen.

Voraussetzung ist allerdings du bist mindestens 17 Jahre alt und bringst zu deinen Sportklamotten auch gute Laune mit.

Unsere Termine finden an folgenden Tagen statt:
Dienstag, 7. März 2017 und Donnerstag, 9. März2017 von 20.00-22.00 Uhr in der Turnhalle der Schule Von-Bodelschwingh- Straße 24/ Ecke Von-Ketteler- Str 51061 Köln


Anmeldungen unter: www.domputzer.de/tanzcorps/training oder Kommandant +49 (0) 1 52/26 81 00 46

Quelle und Grafik: KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V.

Dienstag, 28. Februar 2017
WDR Fernsehen an Rosenmontag Marktführer in NRW

WDR Fernsehen an Rosenmontag Marktführer in NRW

Die Bilder vom Straßenkarneval in Köln und Düsseldorf haben am Rosenmontag zahlreiche Jecken im WDR Fernsehen und im Ersten begeistert, darunter auch viele junge Menschen.

Die Live-Übertragungen der Rosenmontagszüge in Köln und Düsseldorf erzielten von 9.00 bis 16.30 Uhr im WDR Fernsehen einen herausragenden Marktanteil von 25,2 Prozent im NRW (710.000 Zuschauer) und 10,1 Prozent im gesamten Bundesgebiet (1,04 Mio. Zuschauer). Damit hatte das WDR Fernsehen gestern die Marktführerschaft in NRW. Bei den 14 bis 49jährigen erreichte die Livesendung überdurchschnittliche 18,4 Prozent (160.000 junge Zuschauer). Im Ersten genossen darüber hinaus ab 14.00 Uhr mehrere Millionen Zuschauer das närrische Treiben im Rheinland: Die Highlights vom Rosenmontagszug aus Düsseldorf sahen 2,22 Mio. Zuschauer ab drei Jahren (17,2 Prozent Marktanteil), die Live-Übertragung aus Köln verfolgten im Ersten 2,39 Mio. Zuschauer (16,5 Prozent Marktanteil). In Köln zeigte der WDR außerdem zum ersten Mal Bilder einer 360-Grad-Kamera, die auf einem Musikwagen, auf dem auch die Maus mitfuhr, installiert war. Bei facebook hat dieser außergewöhnliche Livestream mehr als 500.000 User erreicht. Zusätzlich riefen den Livestream der Fernsehübertragung rund 180.000 Nutzer auf karneval.wdr.de ab

Auch die Schull- und Veedelszöch am Sonntag (26. Februar 2017) fanden ihr Publikum im WDR Fernsehen: Bundesweit sahen mehr als eine halbe Million Karnevalsbegeisterte (560.000 Zuschauer) zu, als die Kölner Schulen und Veedelsvereine ihre phantasievollen Kostüme präsentierten. Im WDR Fernsehen erreichte die Übertragung ab 12.20 Uhr mit dem neuen Kommentatorenduo Monika Salchert und Sven Pistor mit 9,7 Prozent Marktanteil und 340.000 Zuschauern noch mehr Fans als in den vergangenen Jahren.

Auf großes Interesse stießen auch die vom WDR übertragenen Sitzungen im Ersten: Die Sendung „Karneval in Köln“ konnte im Vergleich zu den Vorjahren beim Marktanteil noch einmal zulegen: 16,3 Prozent verfolgten am Rosenmontag die Prunksitzung des Festkomitees (und damit 4,64 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer). Auch hier waren mit 780.000 überdurchschnittlich viele junge Zuschauer mit dabei (8,5 Prozent Marktanteil bei den 14 bis 49jährigen). „Düsseldorf Helau“ schalteten am Samstag (25. Februar 2017) 3,76 Millionen Interessierte im Ersten ein (Marktanteil: 12,4 Prozent). Die Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst“ (13. Februar 2017) an den Linken-Politiker Gregor Gysi in Aachen verfolgten 3,94 Mio. Zuschauer im Ersten (Marktanteil: 12,2 Prozent).

Bereits an Weiberfastnacht (23. Februar 2017) stieß das Karnevalsprogramm im WDR Fernsehen auf großes Interesse: „Weiberfastnacht in den WDR Arkaden“ erzielte einen Marktanteil von 13,2 Prozent im WDR Fernsehen (0,45 Mio. Zuschauer ab drei Jahren), die Übertragung des Straßenkarnevals „Weiber live“ am Vormittag verfolgten sogar 22,6 Prozent und 14,9 Prozent bei den 14 bis 49jährigen. „Helau und Alaaf“ am Karnevalssonntag konnte mit 730.000 Zuschauern und 9,2 Prozent Marktanteil ebenfalls zur Primetime im WDR Fernsehen punkten.

Quelle (Text): WDR Presselounge; (Foto): WDR/dpa/Roland Weihrauch

Dienstag, 28. Februar 2017
Polizei Köln: Sexualdelikt in Leverkusen-Lützenkirchen - Zeugensuche

Drei unbekannte Täter nach Vergewaltigung flüchtig

Nach einem Sexualdelikt im Leverkusener Stadtteil Lützenkirchen bittet die Polizei Köln dringend um Zeugenhinwiese. Dabei war in der Nacht von Samstag auf Sonntag (25./26. Februar 2017) eine Frau (31) von mehreren Unbekannten angegangen und vergewaltigt worden.

Die 31jährigen war gegen 0.20 Uhr nahe der Einmündung Von-Knoeringen-Straße/Zehntenweg weinend am Straßenrand sitzend von Passanten angetroffen worden. Gegenüber alarmierten Polizeibeamten gab die als Hippie Kostümierte an, unmittelbar zuvor von drei jungen Männern attackiert und auf einer Grünfläche in der Nähe der Haltestelle 2Leverkusen-Lützenkirchen Hütte“ von einem der Männer vergewaltigt worden zu sein. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Nach Angaben des Opfers handelt es sich bei den Tatverdächtigen um drei 20 bis 30 Jahre alte Männer mit südländischem Aussehen und dunkler Bekleidung.

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen 23.30 Uhr und 0.20 Uhr im Bereich der Von-Knoeringen-Straße verdächtige Feststellungen gemacht oder dort Personen, auf die die Beschreibung zutrifft, bemerkt zu haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer +49 (0) 2 21/2 29-0 oder per eMail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Dienstag, 28. Februar 2017
Polizei Köln: Tagesbilanz zum Rosenmontag

Sicherheitskonzept hat gegriffen

Am Rosenmontag (27. Februar 2017) waren erneut zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in Köln und Leverkusen im Einsatz. Im besonderen Fokus lag der Rosenmontagsumzug in Köln. An der Zugstrecke und um die Innenstadt herum sorgten über 1.700 Beamte aus dem gesamten
Bundesgebiet für die Sicherheit tausender Jecken. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte weniger einschreiten als im Vorjahr.

Zwischen Montag (27. Februar 2017, 6.00 Uhr) und Dienstag (28. Februar 2017, 6.00 Uhr) sprachen Polizisten im Karnevalsgeschehen und in der allgemeinen Einsatzlage in Köln und Leverkusen 79 Platzverweise (Vorjahr: 289) aus und mußten 34 Personen (Vorjahr: 79) in das Polizeigewahrsam bringen. Im Einsatzgeschehen nahmen die Polizisten insgesamt 59 Strafanzeigen (Vorjahr: 120) auf. Überwiegend handelt es sich dabei um Körperverletzungsdelikte (38, Vorjahr: 22). Die Zahl der bisher gemeldeten Taschendiebstähle fiel auf drei (Vorjahr: 33). Vier Mal schritten die Beamten wegen angezeigter Raubdelikte ein (Vorjahr: 0).Bei den Einsätzen kam es zu zwei Widerstandshandlungen (Vorjahr: 16).

Am Aufzugsweg in Köln stürzte gegen 15.30 Uhr ein 24jähriger Tourist von der Überführung Cäcilienstraße/Nord-Süd-Fahrt mehrere Meter ab. Der junge Mann verletzte sich dabei schwer. Gegen 11.00 Uhr stellten Polizisten zwei verdächtige Koffer an der Einmündung Königsstraße/Am Malzbüchel in der Innenstadt fest. Sie sperrten den Bereich ab und forderten einen Spezialisten aus dem LKA NRW an. Die Koffer waren ungefährlich. Gegen 13.30 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben. Auf der Hohe Straße schlossen Einsatzkräfte wegen eines verdächtigen Koffers gegen 17.00 Uhr kurzzeitig ein Schnellrestaurant. Die Beamten stellten schnell fest, daß der Kofferungefährlich war. Beide Sperrungen hatten keine Auswirkungen auf den Karnevalsumzug.

Auch in Leverkusen-Opladen feierten viele Tausend Jecken ihren Rosenmontagsumzug. Insbesondere im Verlauf der Fußgängerzone erkannten die Beamten während des Umzuges viele alkoholisierte Jugendliche. Durch schnelles Einschreiten von Polizisten kam es zu keinen nennenswerten Störungen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017

Montag, 27. Februar 2017
Rosenmontagsbilanz der Kölner Bundespolizei

Die Anreisephase der Jecken mit dem öffentlichen Personenverkehr nach Köln verlief bis auf drei festgestellte Taschendiebstähle weitestgehend störungsfrei.

Der Schwerpunkt für die Bundespolizei lag neben den Kölner Randbahnhöfen ausschließlich auf dem Kölner Hauptbahnhof. Rund 300 Polizeibeamte und Zivilkräfte waren im Einsatz, um größtmögliche Sicherheit für die Karnevalsteilnehmer in den Bahnhöfen und Zügen zu gewährleisten. Zur besseren Identifizierung möglicher Täter wurde auf die neu installierte Videotechnik am Kölner Hauptbahnhof zurückgegriffen. Die am Kölner Hauptbahnhof zusätzlich eingerichtete Containerwache der Bundespolizei wurde von den Reisenden positiv angenommen.

Zwei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen, weil sie aufgrund Alkoholkonsums (jeweils Atemalkoholwert von 1,8 Promille) nicht mehr sicher waren. Die Jugendliche wurden dem Jugendamt Köln übergeben.

Um 14.40 Uhr wurde ein 19jähriger Bonner kontrolliert, der eine geringe Menge von Marihuana (4 Gramm) mit sich führte. Das unerlaubte Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt.

Gegen 15:15 Uhr wurde ein 17jähriges Mädchen von einem 16jährigen sexuell belästigt. Der Täter wurde festgenommen und nach seiner Vernehmung wieder entlassen.

Zwei Körperverletzungen wurden registriert, dabei handelte es sich um alkoholbedingte Straftaten. Hierbei gerieten zwei Personen aus dem Trinkermilieu aneinander. Die beiden Kontrahenten mußten durch Polizeikräfte getrennt werden. Nach der gegenseitigen Attacke waren jedoch keine Verletzungen sichtbar. Die zweite Körperverletzung erfolgte auf der Domplatte, wobei der Geschädigte den Täter erst zwei Stunden später im Kölner Bahnhof wiedererkannte. Der Geschädigte zog sich bei der Schlägerei ein deutliches Hämatom am Auge zu.

Um 18.45 Uhr ereignete sich im Bereich des Bahnhofs Hürth-Kalscheueren ein Personenunfall. Ein 20jähriger Mann fiel nach unachtsamen Verhalten vom Bahnsteig in die Gleise. Der herannahende Zug leitete eine Schnellbremsung ein, glücklicherweise wurde der Mann nicht vom Zug erfaßt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, die genauen Verletzungen stehen noch nicht fest. Durch diesen Vorfall kam es auf der Strecke zwischen Köln und Bonn zu bahnbetrieblichen Verspätungen.

In der Abreisephase mußte zwischen 18.55 Uhr bis 19.04 Uhr die A-Passage des Hauptbahnhofes wegen hohem Reisendenaufkommen für einige Minuten gesperrt werden.

Durch die Einsatzkräfte wurden am Rosenmontag rund 170 polizeirechtliche Maßnahmen durchgeführt. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Platzverweise, Personenkontrollen, Gefährderansprachen und strafrechtliche Ermittlungen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat die Bundespolizei insgesamt 23 Straftaten vorwiegend wegen Diebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung registriert.

Die Zahlen können sich durch nachträgliche Anzeigenerstattungen ändern. Zudem gibt die Anzahl keine Auskunft über die etwaigen Tatorte, da die Bundespolizei, unabhängig vom Tatort, jede Strafanzeige aufnimmt.

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Köln, Helmut Langenbach ist mit dem Einsatzverlauf durchaus zufrieden: „Die bisherigen Einsätze und Straftaten spiegeln das normale Einsatzgeschehen wie an einem Samstagabend wieder. Unser Ziel, daß Besucher den Kölner Karneval am Rosenmontag sicher über die Schienenwege erreichen und ebenso sicher auch wieder zurückkommen, wurde erreicht.“

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
„Wo sind meine Eltern?“: Siebenjähriger „Karnevalsjeck“ in Obhut der Kölner Bundespolizei

Ein Karnevalsorden als Dankeschön eines glücklichen Vaters
Am Samstagnachmittag (25. Februar 2017) verlor ein Junge im Karnevalsgetümmel seine Eltern auf der Domplatte. Passanten suchten Hilfe in der Containerwache der Kölner Bundespolizei. Ein Beamter nahm den Jungen mit zur Dienststelle.

Der Junge war mit seinen Eltern in der Stadt unterwegs, als er plötzlich seine Eltern im Karnevalstreiben vor dem Dom verlor. Passanten informierten die Bundespolizei, an der für die Karnevalstage aufgestellten Containerwache am Ausgang des Kölner Hauptbahnhofes. Ein Polizist nahm den Siebenjährigen auf der Domplatte in Obhut und brachte ihn zur Dienststelle. Ermittlungen ergaben, daß die Familie des Kindes derzeit in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht war. Glücklicherweise konnte der Vater innerhalb kürzester Zeit ausfindig gemacht werden, um seinen Sohn wohlbehalten in die Arme zu schließen. Am Sonntag überreichte der Vater, zugleich Präsident einer Kölner Karnevalsgesellschaft, den Bundespolizisten als Dankeschön einen Karnevalsorden seiner Gesellschaft.

Quelle und Foto: : Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Das war der Kölner Rosenmontagszug

Jecke am Straßenrand starteten später und Wettergott spielte mit
Mit nur wenigen Problemen ist der Kölner Rosenmontagszug heute durch die Kölner Innenstadt gezogen und hat für fröhliche Stimmung am Straßenrand gesorgt. Startete der Zuschauerstrom heute Morgen noch verhalten, strömten rechtzeitig zum jeweiligen Stand des kilometerlangen Zuges die Jecken in Scharen zu ihren Positionen. Bis zum Abend war auch der Wettergott auf der Seite der Kölner. Regen und vereinzelte Gewitter sind erst für den frühen Abend angekündigt. Neun Stunden lang zogen die Wagen und Fußgruppen quer durch die Kölner Altstadt.

Zu einem Zwischenfall kam es im Bereich Gürzenichstraße, wo ein Sicherheitsmann eine 17jährige Jugendliche in den sicheren Bereich zurückzog, die zwischen Traktor und Anhänger geraten war. Bei diesem Einsatz wurde der Sicherheitsmann am Bein verletzt. Die Jugendliche wurde im Krankenhaus untersucht und wurde bereits wieder nach Hause mit leichten Verletzungen entlassen. Bei einem zweiten Zwischenfall wurde ein Pferd, das im Bereich Elstergasse gestürzt war, von Tierärzten mit Hilfe der Berufsfeuerwehr und der Pferdeambulanz kurz narkotisiert und zur Pferdeklinik gebracht. Das Pferd steht inzwischen wieder selbständig.

Auch nach Ende des Rosenmontagszuges wird in Köln kräftig weitergefeiert. Das Zülpicher Viertel meldet bereits um 18.00 Uhr eine Auslastung von 80 Prozent mit weiter steigender Tendenz.

Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz
Der Ordnungsdienst der Stadt Köln ist mit 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am heutigen Rosenmontagszug im Einsatz. Die Teams waren weit überwiegend präventiv unterwegs. Dabei fungierten sie auch als Ansprechpartner und Helfer. Außerdem überwachten sie den Verkauf und den Konsum von Alkohol und Zigaretten an und durch Jugendliche. Auch die Ahndung von Wildpinklern stand auf der Agenda. Wildpinkeln wurde in allen Fällen mit einem Bußgeld belegt. Dieses Bußgeld kann nicht mehr bar an Ort und Stelle bezahlt werden sondern wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei € 60,00. Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“, die an Rosenmontag lediglich im Zülpicher Viertel gilt, konnte bislang erneut erfolgreich umgesetzt werden. Auf bewährte Art und Weise wurde an 19 Kontrollstellen im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, daß sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten. 195 Personen haben auf Ansprache mitgebrachtes Glas abgegeben. Bis auf einen Gewerbebetrieb haben erfreulicherweise alle Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. Sieben Gaststättenbetriebe hatten ihre Außengastronomien zu groß aufgebaut und mußten diese auf die genehmigte Fläche zurückbauen.

86 Jugendliche mußten ihre alkoholischen Getränke vor den Augen der Ordnungskräfte ausschütten. Vier Jugendliche wurden beim verbotenen Rauchen erwischt und mußten ihren Zigarettenvorrat vernichten. Schließlich geht der Ordnungsdienst auch in diesem Jahr wieder gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit vorgegangen. 25 Männer und eine Frau wurden ertappt, als sie für ihre Notdurft nicht die bereitgestellten Toiletten nutzten. Sie alle müssen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Drei hilflose Männer und zwei hilflose Frauen mußten dem Sanitätsdienst übergeben werden. Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes wurden im Einsatz glücklicherweise nicht verletzt.

Im Koordinierungsstab arbeiteten von 8.00 Uhr morgens bis 1.30 Uhr in der Nacht unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, der Veranstalter, des Festkomitees und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung.

Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes
Am Rosenmontag war der Verkehrsdienst ab 1.00 Uhr mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zum späten Vormittag im Einsatz, um den „Rosenmontagszoch“ einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt. Dennoch gab es eine Vielzahl von Verwarnungen für verbotswidriges Parken.

Insgesamt mußten in diesen Bereichen für 102 Fahrzeuge kostenpflichtige Verwarnungen (Vorjahr 158) ausgesprochen und 47 Fahrzeuge (Vorjahr 65) abgeschleppt werden. In 12 Fällen (Vorjahr 7) konnten die Halter der Fahrzeuge ermittelt und rechtzeitig persönlich erreicht werden. Sie konnten ihre verbotswidrig geparkten Fahrzeuge wegfahren und so die Abschleppkosten vermeiden. Das Verwarngeld müssen sie trotzdem zahlen.

Karnevalsmotto 2018
Das neue Karnevalsmotto für 2018 heißt „Mer Kölsche danze us der Reih“. Zugleiter Christoph Kuckelkorn enthüllte um 15.45 Uhr das neue Sessionsmotto.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 27. Februar 2017
Das Motto der Karnevalssession 2018 - „Mer Kölsche danze us der Reih“

+ + + + + E I L M E L D U N G + + + + + Köln, 27. Februar 2017, 15.44 Uhr + + + + + E I L M E L D U N G + + + + +

Zum ersten Mal stellte das Festkomitee Kölner Karneval das Motto der kommenden Kölner Karnevalssession 2018 in einem laufenden Kölner Rosenmontagszug vor. Auf einem eigenen Wagen, der sich nach dem des Kölner Prinzen Karneval als letzter Wagen einreihte, wurde das neue Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ im Herzen der Südstadt auf dem Severinskirchplatz enthüllt. Das Sessionsmotto 2018 ist der „rote Faden“ für die komplette kommende Session und setzt den Fokus auf zwei kölsche Eigenschaften: Die Historie und die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval und natürlich auch auf die kölsche Eigenart, mal „us der Reih zo danze“ – also im positiven Sinne eigene Wege zu gehen.

Was hat es mit dem „aus der Reihe tanzen“ auf sich? Der Reigen- oder Reihentanz ist seit dem Mittelalter bekannt. Dabei tanzen Tänzerinnen und Tänzer einheitlich in Reihen, im Kreis oder in Ketten. Die Reihen stehen sich gegenüber oder hintereinander oder es bilden sich Tanzpaare in Formationen, sie werden von Reimen oder Gesängen zur Musik begleitet. In Köln sind es seit dem 13. Jahrhundert die „Hellige Knäächte und Mägde“, die Töchter und Söhne der Vertreter der „Bauernbank“, die neben den Gaffeln und Zünften in Köln die städtische Verfassung Kölns im Jahr 1396 begründeten. Die Knäächte trugen in den Prozessionen der Pfarreien die Heiligenfiguren und führten nachmittags mit ihren Mägden Reihentänze auf. „Die Hellige“ sind somit die älteste Tanzgruppe im Kölner Karneval und pflegen ihre Kultur nach wie vor mit einem eigenen Tanzstil und entsprechender Tracht, so wie inzwischen viele weitere Kölner Tanzgruppen.

Der mittelalterliche Reihentanz ist bis heute die Basis für die vielfältige Entwicklung von dutzenden Tanzgruppen und Kindertanzgruppen im Kölner Karneval. Jede einzelne Gruppe pflegt ihre eigene Tradition in Choreographie und Kostüm, ist damit unverwechselbar und passt in kein Wettbewerbsschema. Der Reihentanz erfordert von allen Tänzern Konzentration und künstlerische Ausdruckskraft, stets waren es anmutige Tänze, die von frohen Reimen und Gesang begleitet wurden, so ist es im Kölner Karneval bis heute.

Aus dem Reihentanz bildete sich später die Redensart „aus der Reihe tanzen“, die wunderbar die kölschen Eigenarten beschreibt. „Der Kölner an sich“ tanzt gerne aus der Reihe, ordnet sich nicht gern unter und ist selbstbewußt, wenn es um das Wohl Kölns geht. Wunderbar zeigt sich das in jeder Session im Spiel des Kölner Karnevals, wenn mit Kostümen, Rede oder Musik und schließlich im Kölner Rosenmontagszug Themen persifliert werden, die die Jecken bewegen.

Mit dem Motto der Kölner Karnevalssession 2018 „Mer Kölsche danze us der Reih“ möchte das Festkomitee Kölner Karneval den Fokus auf die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval setzen und gleichzeitig charmante kölsche Eigenarten beflügeln.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Mottos der Kölner Rosenmontagszüge seit 1823
Jahr Karnevalsmotto
1823 Thronbesteigung des Helden Carneval
1824 Besuch der Prinzessin Venetia beim Helden Carneval
1825 Der Sieg der Freude
1826 Fahrt nach dem Monde
1827 Die Prüfung
1828 Alte und neue Zeit
1829 Der große Narrentag
1830 (kein Zug: Regierungsverbot)
1831 Hanswursts Wiedergeburt
1832 Die Kölner Messe des Jahres 1832
1833 kein Zug
1834 Das Orakel
1835 Der Kölner Karnevals-Sprudel
1836 Der Stein der Weisen
1837 Carneval der Jahre Bezwinger
1838 Hanswurst läßt sich erbauen ein Monument
1839 Aller-Welt-Aktien-Börse
1840 Das Turnier
1841 Der gordische Knoten und seine Lösung
1842 Die ächt kölnische olympischen Spiele
1843 Die Köllsche Huhschull (Die kölnische Hochschule)
1844 2 Züge: Die Großjährigkeit des Hanswurstes als Stellvertreter des Helden Carneval (Große KG) (Montag)
Hanswurst als Emanzipierter (Allgemeine KG) (Dienstag)
1845 2 Züge: Der Conkurs-Congreß aller Vereine (Große KG)
Hanswurstliche Kirmes (Allgemeine KG)
1846 Die hanswurstliche Colonie an der Weinküste
1847 Jubelfeier der 25jährigen Thronbesteigung des Helden Carneval
1848 Das tag- und nachtvolle, das heißt gescholtene oder Schaltjahr 1848
1849 Die Reise nach Californien
1850 Narren-Reichstag
1851 kein Zug: Preußische Zensur
1852 Ich hab’s gewagt (Kappenfahrt)
1853 Zug ohne Motto
1854 Hanswurstliche Industrie Ausstellung
1855 Zug ohne Motto („ein aus dem täglichen Leben genommenes witzreiches Allerlei“)
1856 kein Zug
1857 kein Zug
1858 Train de Plaisier
1859 Napoleon und seine Franzosen
1860 Carnevals-Congreß von 1860
1861 kein Zug: Landestrauer um König Friedrich Wilhelm IV.
1862 Narren-Landtag I
1863 Narren-Landtag II
1864 Maskenzug, aber ohne Thema
1865 Strauß bunter Ideen
1866 Hanswurstliche Industrie-Ausstellung
1867 Prinzessin Venetia beim Helden Karneval (wegen Regen Zug auf Karnevalsdienstag verlegt)
1868 kein Zug wegen Unwetter
1869 Verherrlichung des Weinjahres 1868
1870 Die Eröffnung des Suezkanals
1871 kein Zug wegen deutsch-französischem Krieg
1872 kein Motto
1873 Die Jubelfeier der Reform von 1823 (Schnee behindert den Zug)
1874 Närrische Universität
1875 Närrische Lebensversicherungsanstalt
1876 Ohne Motto (Internationale Gartenbau-Ausstellung 1875)
1877 Festspiel der Nibelungen
1878 König Wein
1879 Einzug der Prinzessin Isabella 1235
1880 Bunter Blumenstrauß
1881 Musik aus allen Ländern (kein Zug: Starkes Schneetreiben)
1882 Jan und Griet
1883 Thema unbekannt
2 Züge: Große K.G; Große Kölner am Karnevalsdienstag
1884 Das Weinjahr 1883 (Vorverlegung auf Karnevalssonntag)
1885 Held Carneval als Kolonisator
1886 Die vier Jahreszeiten
1887 Die größten Volksfeste der bedeutendsten Culturvölker (Zug bereits am Sonntag wg. Reichstagswahl)
1888 Köln in alter und neuer Zeit
1889 Die Künste huldigen dem Prinzen Karneval
1890 Italien, Land der Sonne, huldigt dem Prinzen Karneval Zug ohne Musik wegen Tod der Kaiserwitwe Augusta
1891 Närrische Ausstellung
1892 Köln als Seehafen
1893 Heimkehr des Prinzen Karneval aus dem Reich der Sagen und Märchen
1894 Concurrenz aller Feste der Welt mit dem Kölner Carneval
1895 Hervorragende Leistungen großer Männer, Dichter und Componisten
1896 Zeitung – Neueste Nachrichten
1897 Die Griesgramschlacht
1898 Bunte Reihe Kölner Themen
1899 Flüsse und Ströme als Gast bei Vater Rhein
1900 Zwei Jahrtausende rheinischen Lebens
1901 Was uns das neue Jahrhundert bringt
1902 Schiller und Goethe auf dem Carneval zu Köln
1903 Lebende Lieder
1904 Des Prinzen Rheinfahrt bei seiner Heimkehr aus dem Süden
1905 Eine Blütenlese aus dem Kölner Adressbuch
1906 Das Prunkmahl des Prinzen Karneval
1907 Bilder aus dem Kölner Leben
1908 Bilder aus dem Kölner Leben
1909 Die verkehrte Welt
1910 Aus aller Welt
1911 Verkörperte Zitate
1912 Deutsche Städte huldigen der Colonia und dem Prinzen Karneval
1913 Sang und Klang im Karneval
1914 Weltausstellung in Köln
1915 kein Zug: Erster Weltkrieg
1916 kein Zug
1917 kein Zug
1918 kein Zug
1919 kein Zug: britische Besatzung untersagte Karnevalsumzüge (bis 1926)
1920 kein Zug
1921 kein Zug
1922 kein Zug
1923 kein Zug
1924 kein Zug
1925 kein Zug
1926 kein Zug
1927 Aus der Neuen Zeit (Bunte Kappenfahrt)
1928 Die Pressa im Spiegel des Kölner Karnevals
1929 Ab- und Aufbau im Spiegel des Kölner Karnevals
1930 Die Welt im Jahre 2000
1931 kein Zug wg Weltwirtschaftskrise
1932 kein Zug wg. Weltwirtschaftskrise
1933 Karneval wie einst
1934 Kölner Bilder
1935 Prinz Karneval filmt
1936 Alt Kölle läv en Spröch un Zitate
1937 Märchen und Sagen aus aller Welt
1938 Die Welt im Narrenspiegel
1939 Singendes, klingendes, lachendes Köln
1940 kein Zug wg. des Zweiten Weltkrieges
1941 kein Zug
1942 kein Zug
1943 kein Zug
1944 kein Zug
1945 kein Zug
1946 kein Zug
1947 kein Zug
1948 kein Zug
1949 „Mer sin widder do un dunn wat mer künne!“
1950 „Kölle, wie et es un wor, zick 1900 Johr“
1951 „Kölle en Dur un Moll“
1952 „Kölsche Krätzger“
1953 „Kölsch Thiater“
1954 „Dat löstige Patentamp Kölle“
1955 „Lachende Sterne über Köln“
1956 „Spaß an der Freud“
1957 „Laßt Blumen sprechen“
1958 „Mer jöcken öm de Welt“
1959 „Schlagerparodie 1959“
1960 „Jedem Dierche sie Pläsierche!“
1961 „Meer Weetschaffswunderkinder“
1962 „Wat et nit all gitt“
1963 „Köln läßt grüßen kunterbunt Presse, Fernsehen und Funk“
1964 „Kölsch Panoptikum“
1965 „Olympiade der Freude“
1966 „Kaum zu glauben“
1967 „Dat Klockespill vum Rothuusturm“
1968 „Märchen und Wunder unserer Zeit“
1969 „Köln serviert internationale Speisen a la carte“
1970 „Rosen, Tulpen und Narzissen, das Leben könnte so schön sein“
1971 „Hexenküche der Werbesprüche“
1972 „Wir sind alle kleine Sünderlein“
1973 „Fastelovend wie hä es un wor, zick 150 Johr“
1974 „Zustände wie im alten Rom“
1975 „Seid umschlungen Millionen“
1976 „Sang und Klang mit Willi Ostermann“
1977 „Mer losse de Pöppcher danze“
1978 „Flohmarkt Colonia“
1979 „Kölsche in aller Welt“
1980 „Mer losse d'r Dom verzälle“
1981 „Circus Colonia“
1982 „Karneval der Schlagzeilen – Närrische Nachrichten“
1983 „Es war einmal… Kölner Karneval wie ein Märchen“
1984 „Hits us Kölle un us aller Welt“
1985 „Ene Besuch em Zoo – Met jroße un met kleine Diere“
1986 „Fastelovend der Rekorde“
1987 „Janz Kölle dräump – un jede Jeck dräump anders“
1988 „Kölle Alaaf – COLONIA FEIERT FESTE“
1989 „Wir machen Musik – Met vill Harmonie“
1990 „Hereinspaziert, hereinspaziert – Zur größten Schau der Welt“
1991 „Kinema Colonia“ (kein offizieller Rosenmontagszug in diesem Jahr wegen Golfkrieg)
1992 „Et kütt wie et kütt“
1993 „Sinfonie in Doll“
1994 „Hokuspokus – kölsche Zauberei“
1995 „Colonia ruft die Narren aller Länder“
1996 „Typisch Kölsch“
1997 „Nix bliev wie et es – aber wir werden das Kind schon schaukeln“
1998 „Fastelovend und Dom im Jubiläumsfieber“
1999 „999 Jahre – Das waren Zeiten“
2000 „Kölle loß jon, ins neue Jahrtausend“
2001 „Köln kann sich mit allen Messen“
2002 „Janz Kölle es e Poppespill“
2003 „Klaaf und Tratsch – auf kölsche Art“
2004 „Laach doch ens, et weed widder wäde!“
2005 „Kölle un die Pänz us aller Welt“
2006 „E Fastelovendsfoßballspill“
2007 „Mir all sin Kölle!“
2008 „Jeschenke för Kölle – uns Kulturkamelle“
2009 „Unser Fastelovend – himmlisch jeck“
2010 „In Kölle jebützt“
2011 „Köln hat was zu beaten“
2012 „Jedem Jeck sing Pappnas“
2013 „Fastelovend em Bloot, he un am Zuckerhot“
2014 „Zokunf – mer spingkse wat kütt“
2015 „social jeck – kunterbunt vernetzt“
2016 „Mer stelle alles op der Kopp“
2017 „Wenn mir uns Pänz sinn, sin mir vun de Söck“
2018 „Mer Kölsche danze us der Reih!“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Rosenmontagszug

Montag, 27. Februar 2017
Die Grosse von 1823 ehrte „Klüngelköpp“ und überreichte „Prinz Stefan I.“ fünfte Feder

“Prinz Stefan I.“ erhielt um 00.17 Uhr die fünfte Feder an seine Mütze. Überreicht vom Sitzungspräsidenten der Die Grosse von 1823, der Mutter aller Karnevalsgesellschaften, als Dank aller Gesellschaften an ein bodenständiges, humorvolles, prächtiges Dreigestirn 2017. Ausgestattet mit der fünften Feder schunkelte sich das Dreigestirn mit seine Equipe und 1.300 ausgelassen feiernden Gästen in den Rosenmontag.

Als Dank für ihr Engagement für Kölns erste Karnevalsgesellschaft ehrte der Präsident und 1. Vorsitzende, Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, die „Klüngelköpp“ persönlich zu Ehrensenatoren. Die „Kölsche Fiesta“ wurde dann standesgemäß mit den Mützen der Grossen von 1823 gespielt.

Mit der Grossen von 1823 feierten in diesem Jahr der Botschafter der Republik Indien in der Bundesrepublik Deutschland, Gurjit Singh (seit Januar 2016), der Botschafter der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, Philippe Etienne (seit August 2014. Darüber hinaus Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Bernd Petelkau (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln), Isabella Neven DuMont, Sylvia Brécko (Kölner Kabarettistin und Moderatorin), 150 Zahnärzte des BDIZ (Europäische Berufsverband der implantologisch tätigen Zahnärzte) mit ihrem Präsidenten Christian Berger (Dieser ist auch Präsident der bayrischen Zahnärztekammer).

Quelle (Text): Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln; (Fotos): Gabi Thoretz

Montag, 27. Februar 2017
Ausverkauftes Haus bei Tärää

Nicht nur Partystimmung pur war bei der Tärää, Party für Junge und Junggebliebene am gestrigen Karnevalssonntag (26. Februar 2017) im Tanzbrunnen angesagt. Achim Kaschny, Präsident der KG Schnüsse Tring wurde - vor ausverkauftem Hause - durch Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft zum Ehrenmitglied der Willi Ostermann Gesellschaft ernannt und für Charlie, Karl-Heinz Brandt Leadsänger von den „Räubern“ war es sein letzter Arbeitstag. Er zieht sich nach dieser Session aus dem aktiven Geschäft zurück.

Montag, 27. Februar 2017

Das „rote Kartell“ bestehend aus der Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Alte Karnevalsgesellschaft Schüsse Tring 1901 e.V., Kölsche Narrengilde von 1967e.V. und den Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. hatte nun bereits zum 3. Mal diese überaus erfolgreiche Veranstaltung organisiert. Michael Budi, GeschäftsführerStammtisch Kölner Karnevalisten und Alexander Kaschny, Tänzer bei der Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener führten durch das Programm und konnten so manchen Höhepunkt ankündigen. Nur unterbrochen von den Auftritten der Tanzgruppen der jeweiligen Gesellschaften, sorgten unter anderem „Paveier“, „Räuber“, „Klüngelköpp“, „Höhner“, „cat ballou“ und „Domstürmer“ mit Ihren bekannten Melodien aber auch neuen Liedern dafür, daß die Partystimmung anhielt und der Saal zur Sauna wurde.

Quelle (Text): KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V.; (Fotos): Jutta Frey

Montag, 27. Februar 2017
Polizei Köln: Karnevalssonntag in Köln und Leverkusen: Tagesbilanz Karnevalssonntag

1.300 Polizistinnen und Polizisten sorgten an Karnevalssonntag (26. Februar 2017) für die Sicherheit Tausender Jecken bei den Schull- un Veedelszöch in der Kölner Innenstadt. Die Einsatzkräfte mußten in diesem Jahr deutlich weniger einschreiten als im Vorjahr. Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde ein Mann schwer verletzt.

Zwischen Sonntag 6.00 Uhr und Rosenmontag 6.00 Uhr wurden in Köln 55 Platzverweise ausgesprochen (Vorjahr: 244) und 34 (Vorjahr: 85) Personen in das Polizeigewahrsam gebracht. Im Karnevalsgeschehen wurden 46 (Vorjahr: 95) Strafanzeigen aufgenommen. Überwiegend ging es dabei um Körperverletzungen (21, Vorjahr: 41) und Sachbeschädigungen (11, Vorjahr: 9).

In Leverkusen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, einer weniger als im Vorjahr. Es wurden je drei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen aufgenommen. Im vergangenen Jahr kamen dort keine Straftaten zur Anzeige.

Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde am Sonntagnachmittag auf der Bergerstraße in Porz ein 21jähriger schwer verletzt. Der Wagenbegleiter war nach Ende des Karnevalsumzugs aus einer Höhe von 1,30 Meter beim Anfahren des schweren Gefährts gestürzt. Lebensgefahr besteht nicht.

Zivilpolizisten nahmen gegen 16.20 Uhr auf dem Wallrafplatz einen Mann vorläufig fest. Die Beamten hatten zuvor beobachtet, wie der 17jährige eine junge Frau (21) „begrapscht“ hatte. Insgesamt wurden am Sonntag zwei Sexualdelikte (Vorjahr: 6) zur Anzeige gebracht.

Am heutigen Rosenmontag ist die Polizei Köln mit 1.700 Polizistinnen und Polizisten zum Schutz des Rosenmontagszuges vertreten.

Die oben genannten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes

Am Rosenmontag (27. Februar 2017) war der Verkehrsdienst ab 1.00 Uhr wieder mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz, um dem Zog einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt.

Aufgrund der guten Vorarbeit am Sonntag gab es in der Nacht auf Rosenmontag nur noch verhältnismäßig wenige Fahrzeuge abzuschleppen. Insgesamt gab es 47 Sicherstellungen. Zudem wurden 110 Verwarnungen erteilt. Zwölf Halter konnten vorab ermittelt werden und fuhren ihre Fahrzeuge selbst weg.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Mann auf dem Rathausdach und 500 Einsätze für Rettungsdienst

Am Karnevalssonntag (26. Februar 2017) wurde der Rettungsdienst der Stadt Köln zu insgesamt 495 Einsätzen gerufen. Im Vorjahr wurde der Rettungsdienst im gleichen Zeitraum zu 432 Einsätzen alarmiert. Damit ist die Gesamteinsatzzahl an diesem Karnevalssonntag leicht gestiegen. Sie liegt damit circa 200 Einsätze über der Einsatzzahl eines durchschnittlichen Wochentags.

Zur schnellen medizinischen Hilfeleistung beim Umzug „Schull- un Veedelszöch“ wurden entlang des Zugwegs insgesamt 24 Unfallhilfsstellen von den Kölner Hilfsorganisationen betrieben. Auch im „Kwartier Latäng“ und bei den anderen Umzügen wurden Unfallhilfsstellen eingerichtet. Die Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes in den Unfallhilfsstellen entlang der „Schull- un Veedelszöch“ leisteten in 50 Fällen Erste Hilfe. Sie waren mit 409 Helferinnen und Helfern im Einsatz.

Besonderer Einsatz
Am frühen Morgen des Rosenmontags forderte die Polizei die Feuerwehr zur Unterstützung in der Innenstadt an. Auf dem Dach des Historischen Rathauses befand sich eine unbefugte Person, die von der Polizei nicht erreicht werden konnte. Er war außen an der Fassade hochgeklettert und saß dort oben fest. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde der Polizei der Zugang zu der betreffenden Person ermöglicht. Die Stadt Köln hat Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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