Sonntag, 19. Februar 2017

Sonntag, 19. Februar 2017

Sonntag, 19. Februar 2017

Sonntag, 19. Februar 2017
„UNGER UNS“ toppte mit kölschen Programm und flashte mit Ehrungen bei Kostümsitzung

-hgj/nj- Ihre Kostümsitzung im Kristallsaal der koelnmesse, stellte der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ auch in diesem Jahr wieder unter das Motto „je bunter, je schöner“. Dies hatten sich die meisten Gäste des einzigen Karnevalsvereins im Kölner Karneval zu Herzen genommen und zeigten sich in schönen, bunten und zum Teil auch extravaganten Kostümen von der Stange, oder solchen die man sich hatte schneidern lassen.

Mit dem Einzug der Blauen Funken, mit dem gleichzeitig auch KKV-Präsident Udo Beyers und der Elferrat in Gestühl einzog, überraschte die Gesellschaft einen aktiven Mitstreiter der Kölner Funken Artillerie, der zur zeit in aller Munde ist und nach dem Abschied von Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach als Nachfolger gehandelt wird. So stand während des herrlichen Korpsaufzuges, der mit Musik und Tänzen die Bühnenaktivitäten der Blauen Funken zeigten, Christoph Kuckelkorn auf dem Podium und ahnte nicht, was gleich geschehen würde. Udo Beyers ernannte den Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges und gleichzeitigem Vizepräsidenten des Festkomitees zum Ehren-Ratsherren des KKV „UNGER UNS“, und traf hiermit genau den Nerv des ambitionierten Karnevalisten, dem man zahlreiche Ideen, Mottos und Züge im Kölschen Fastelovend verdankt.

Sonntag, 19. Februar 2017

Hiernach folgte der Besuch des Kölner Dreigestirns, welches von den jecken Gästen gefeiert und umjubelt wurde und sich mit ihrem Sessionshit bedankte. Etwas kürzer als üblich fiel leider der Besuch des närrischen Trifoliums aus, da an diesem Abend noch eine Visite bei der Mainzer Prinzengarde anstand, zu der die Prinzen-Garde als Begleitkorps des Kölner Prinzen eine 80jährige Freundschaft verbindet. Zudem erwartet auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer die höchsten Regenten des Kölner Karnevals, für die sie einen Empfang in der Staatkanzlei ausrichtete. Also nach einem kurzen aber herzlichen Tschüß runter vom Podium des Kristallsaals und Bühne frei für Guido Cantz, der wieder in seiner Rolle als „Der Mann für alle Fälle“ glänzte. Auch dieser wurde vom „UNGER UNS“-Vorstand überrascht, die die Gesellschaft ihm stellvertretend durch ihren Präsidenten die Ehrenmitgliedschaft zum 25jährigen Bühnenjubiläum, oder wie Guido Cantz immer sagt „Blondiläum“ verleihen wurde. Doppelt solange steht „Et fussisch Julche“ Marita Köllner auf den närrischen Bühnen der Domstadt, die bereits im zarten Alter von acht Jahren als Büttenrednerin anfing und geraume Zeit später in Fach der Gesangssolisten wechselte. Mit ihren Hit „Wille wille witt“, „Es war in Altenahr“ und „Denn mir sin kölsche Mädcher“, überzeugte „Et fussisch Julche“, die hiermit ein weiterer Höhepunkt in der Kostümsitzung der KKV war. Besuch aus dem Märchenwald sagte sich sodann mit Fritz Schopps an, der mit seinen Reimen als „Et Rumpelstilzje“ insbesondere die Politik auf die Schippe nahm. Zum Abschluß der ersten Abteilung standen die „Klüngelköpp“ auf der Bühne der koelnmesse, die mit ihren Paukenschlägen ihrer Percussionnummer und eingehenden Liedern immer wieder für ein besonderes Feeling in allen Sälen sorgen.

Damit die zweite Abteilung genauso kurzweilig und heiter war wie der erste Teil des Tages, hatte sich Literatin Waltrud Piel sich weit aus dem Fenster gelehnt und hierfür sechs weitere närrische Höhepunkte engagiert. So die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“, die sich in ihren Schrittfolgen bodenständig zeigten, aber auch über genügend Potenzial für gewagte Hebungen, Luftnummern und Sprünge verfügten. Besuch von zwei Koblenzer Rentnern bekam der KKV mit „Willi und Ernst“ (Markus Zimmer und Markus Kirschbaum), die seit 2011 im Kölner Karneval auf Partnersuche gehen. Mit dem Besuch aus Alsdorf bei Aachen erfuhr das tolle Publikum, welches sich kaum auf den Stühlen halten ließ, wie schwer doch der Alltag als „ Ne Hausmann“ ist, wofür Jürgen Beckers aus dem Nähkästchen plauderte und anschließend die Bühne den „Paveiern“ überließ. Nach den Hits der Band, die mit dem Lieblingshit „Leev Marie“ die Stimmung zum überkochen brachten, stand die StattGarde Colonia Ahoj in den Startlöchern für ein fulminantes Schlußbild, bei dem sich die StattGarde mit ihrer Bordkapelle, dem Shanty-Chor und den jeilsten Schneklen Kölns ihres Tanzkorps präsentierte.

Quelle (Text und Foto/s): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Sonntag, 19. Februar 2017
KG UHU schunkelte zur Weechter-Sitzung aus dem Wochenende

-hgj/nj- Drei tollte Tage erlebten die großen und kleinen Gäste der KG UHU, die an diesem Wochenende gleich mit drei verschiedenen Sitzungsformaten aufwartete. Nach dem Start am Freitagabend mit der Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Häre, folgte gestern im Sitzungsmarathon die Dellbröcker Boore Puute Sitzung für die „Pänz“ und heute zum Abschluß des wunderbaren Karnevalswochenendes die Boore-Sitzung nor für Weechter, womit die Damen gemeint sind.

Bei der nfD-Sitzung, wie die „nur für Damen“-Sitzung intern genannt wird, tummelten sich wieder fast alle Ehefrauen und weiblichen Anhängsel des Vorstandes, der Mitglieder und Mütter der „Schnäuzer Pänz“, die sich hierfür einmal im Jahr bei ihren Männern diesen Tag frei nehmen. Gleichzeitig eröffnete die KG UHU hierzu die Saunabetriebe, da die Mädchen und Madämcher im prallgefüllten Saal die Stimmung derart aufheizten, daß die Aula der Gesamtschule Holweide einem Dampfbad glich.

Sonntag, 19. Februar 2017

Schon bei dem Einmarsch des Elferrates standen die Weechter auf den Stühlen und wollten nicht länger auf die karnevalistischen Akteure der nächsten Stunden warten. Die Sitzungsleitung übernahm hierfür Jürgen Köber, der souverän durch das närrisch hochwertige Programm seiner Gesellschaft führte und unter anderem Tanja Spiegel mit ihren Damen der KG Goldmarie begrüßte. So holte Jürgen Körber die „Schnäuzer Pänz“ auf die Bühne, die an diesem Wochenende an allen drei Tagen im Rampenlicht der Aula standen und jedesmal ihre Zuschauer begeisterten. Richtig in Fahrt kamen sodann die Damen bei den Liedern „Leev Marie“, „Saach niemals nie“ und „Heimat es“ als die „Paveier“ auf dem Podium standen. Nach deren Zugaben folgte man dem Vortrag von Comedian Christian Pape, der zur musikalischen Verstärkung Dr. Bimmermann mitgebracht hatte und den Geschmack des weiblichen Publikums auf den Punkt traf.

Im Foyer umjubelt und auf der Bühne gefeiert wurden alsdann, die drei närrischen Regenten des Kölner Dreigestirns, die sich vor ihrem Einzug in den Saal mit zahlreichen Mädchen ablichten ließen. Bei Kartoffel- und Nudelsalat, sowie Frikadellchen, den die jecken Wiever als Wegzehrung mitbringen durften, hörte man den Sprüchen, Pointen und Witzen von Martin Schopps zu, der wieder allerlei über seine „Rednerschule“ zu berichten wollte und hiernach Platz fürs legendäre „Schnäuzer Ballett“ samt Zebra und Marie machte. Nicht mit Kai Engel, sondern mit einem Ersatzmann eröffneten die „Brings“ den zweiten Teil der Boores-Sitzung nor für Weechter, da der Keyborder der beliebten Band nach einer übergangenen Grippe einen Schwächeanfall bekommen hatte und auf ärztlichen Rat das Bett hüten mußte. Schlag auf Schlag begeisterten hiernach die Musiker der Brass- und Marchingband „Querbeat“, sowie die gesamte Schiffsbesatzung der StattGarde Colonia Ahoj, die sich durch ihre Bordkapelle, den Shanty-Chor und ihr Tanzkorps präsentierten. Nach den Parodien von „Blom und Blömcher“, sangen, schunkelten und tanzten die Mädels zu den Hits der „Höhner“, die mit ihrem Auftritt zu Schluß länger blieben und das Dellbröcker Sitzungsmarathonwochenende der KG UHU beendeten.

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Sonntag, 19. Februar 2017
Altstädter Köln ernennen Peter Schnitzler am 90. Geburtstag zum Ehrenmitglied

-hgj/nj- Dem Ballettmeister des Kölner Karnevals Peter Schnitzler, galt heute die Referenz, die ihm zahlreichen Kölner Korpsgesellschaften, Tanzgruppen und Tänzer zum 90. Geburtstag erwiesen. Im St. Vinzenz-Hauses in dem Peter Schnitzler seinen Ruhestand verbringt, war hierfür der Festsaal geschmückt, in dem der Ballettmeister seinen Geburtstag mit Familie und Freunden feierte.

Hierzu gehörten unter anderem auch die Gratulanten der Bürgergarde „blau-gold“, der EhrenGarde der Stadt Köln, wie auch die „Hellige Knäächte und Mägde“ als Kölns Erste Tanzgruppe und deren ehemalige Tänzer, die sich zur Tanzgruppe „Hellige Düvel“ zusammengeschlossen haben. „Wir sind alles Schnitzlers Kinder“ formulierte eine Gratulantin, die Peter Schnitzler mit den Worten als Ikone des Tanzens würdigte. Unter den bekanntesten Kindern die durch die harte aber faire Schule von Peter Schnitzler und seiner am 29. November 2015 verstobenen Ehefrau Hilde gegangen sind, gehören Biggi Fahnenschreiber-Depenhauer und der Exerziermeister der Blauen Funken Jens Hermes, die nicht versäumen wollten ihrem Lehrmeister an seinem Ehrentag zu danken.

Sonntag, 19. Februar 2017

Dankbar blicken seine ehemaligen Schüler auf die Zeit mit dem erfolgreichen Operntänzer, Ballettmeister und Choreograph zurück, der zusammen mit seiner Hilde am Rudolfplatz bis 1989 eine Ballettschule betrieb. Hierauf bauten sich zahlreiche Karnevalskarrieren auf, aber auch die Erfolge die der Kölner Männer-Gesang-Verein „Cäcilia Wolkenburg“ mit seinem Bühnenspiel „Divvertissementchen“ zu Karneval in der Kölner Oper erfährt.

Gerade zu den Altstädtern hat Peter Schnitzler eine besondere Beziehung. Zur Session 1961 stellte der damalige Präsident des am Alter Markt ansässigen Korps Fritz Figge das neue Tanzpaar Gerdemie Pütz und Karl-Heinz Basseng vor. Bereits ab ihrer ersten Session revolutionierten die beiden, die wenig später heirateten, den Korpstanz im Kölner Karneval. Erste Hebefiguren und eine ganz neue Choreographie, alles gemeinsam geschaffen und einstudiert von Peter und Hilde Schnitzler. Nach ihrem ersten Auftritt bei der Prinzenproklamation 1967 lösten Gerdemie und Karl-Heinz Basseng 1968 mit dem Mariechentanz eine unerwartete Begeisterung aus, die nach dreimaligem Da capo den damaligen Präsidenten des Festkomitees Ferdi Leisten, unter dem Beifall der Präsidenten der vier Traditionskorps veranlaßte, die Altstädter zum fünften Traditionskorps des Kölner Karnevals zu erheben. Auch heute sind die Altstädter Peter Schnitzler und seine Ehefrau Hilde dafür dankbar, die ihm ebenfalls mit Musikzug, Tanzkorps und dem Tanzpaar Stefanie und Jens Scharfe ein Geburtstagsständchen übermittelten. Gleichzeitig ehrte Hans Kölschbach als Präsident den Jubilar im Beisein seines Vorstandes mit der Ehrenmitgliedschaft der Altstädter Köln, die heute ausgesprochen wurde. Peter Schnitzler weis diese Auszeichnung zu schätzen, da er bis zu seinem Ruhestand auch noch das amtierende Tanzpaar der Altstädter trainierte, welches sich in den Gratulationscour nach der Ernennung zum Ehrenmitglied einreihte.

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Sonntag, 19. Februar 2017
Große Allgemeine gelang Herrenfrühschoppen in frauenfreier Zone

-hgj/nj- Nach ihrem Erfolg in der vergangenen Session mit ihrem Herrenfrühschoppen, führte die Große Allgemeine dieses Experiment weiter und lud heute ab 11 Uhr 11 zum zweiten Male die Männerwelt hierzu in Brauhaus SION ein. Wenn der Saal auch nicht bis auf den letzten Platz gefüllt war, so waren dennoch Ehrengäste wie Uwe Brüggemann (ehemaliges Festkomitee-Vorstandsmitglied) und die Herren des Tanz- und Musikzuges „Domstädter Köln“, der Kölner Narrenzunft und anderer Kölner Gesellschaften der Einladung gefolgt, die vom Programm begeistert waren.

Nach der Begrüßung durch Jupp Jäger, der auch das Programm moderierte, stimmten sich die extrem aufmerksamen und feierlaunigen Herren beim Vortrag von Michael Hehn ein, der gerade bei kleiner Sitzungsveranstaltungen als „Dä Nubbel“ ein gefragter Akteur ist. Zum mitsingen inspirierte sodann die Band „Sing doch ene mit“, die sich durch ihre Mitsing-Konzerte langsam aber sicher in Köln und dem Karneval etablieren.

Sonntag, 19. Februar 2017

Gleich vier Zugaben forderten die Männer von Martin Schopps, der mit seiner „Rednerschule“ allzu viel über faule Schüler und faule Kandidaten der Politik zu berichten wußte. Mit Stimmungsliedern überraschten anschließend die „Boore“, deren Frontmann Hendrik „Hein“ Brock neben seinem Faible zu seiner Band durch sein Engagement für den Fortbestand der Bonner Karnevalsmesse am 10. und 11. Juni im Telekom Basket Dome gesorgt hat.

Während des Nachmittags begrüßte der Vorstand vertreten durch den 2. Vorsitzenden und „Bellejeck“ Michael Everwand, Schatzmeister Markus Meyer und Geschäftsführer Thomas Timpe, Hans Lohe, der sich heute zur Mitgliedschaft bei der Große Allgemeine KG entschlossen hatte. Hierzu überreichte man dem aktiven Mitglied der Kölner Narren-Zunft den sogenannten „Bammelmann“, mit dem der Halsorden der Große Allgemeine gemeint ist. Zum Abschluß des Herrenfrühschoppen in der frauenfreien Zone, folgten noch die Parodien von „Blom un Blömcher“, wie auch der Abgesang der „Cöllner“, in einem Programm bei dem ausschließlich Herren den Programmteil gestaltet hatten.

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Sonntag, 19. Februar 2017
Nippeser Bürgerwehr zeichnet Jupp Menth mit Verdienstmedaille aus

-hgj/nj- Erfrischend wie Zitrusfrüchte war die Hääresitzung Nippeser Bürgerwehr, zu der die Appelsinefunke am heutigen Sonntag ins Pullman Cologne eingeladen hatte. Leider war der Saal nicht gänzlich ausverkauft, da am Ende des Bankettsaales der Residenz des Kölner Dreigestirns einige wenige Tische leer blieben. Dies tat allerdings der Sitzung keinen Abbruch, denn die Herren wollten in den wenigen verbleibenden Tagen vor Weiberfastnacht zum Feiern noch einmal unter sich sein.

Neben dem spritzig vitaminreichen Programm, wie man dies von dem orange-weißen Corps kennt, sollte es an diesem Nachmittag noch eine Überraschung geben, zu der wir gleich zurück kommen. Nach der musikalischen Einstimmung mit kölschen Karnevalsklassikern durch die Musiker des Orchesters Helmut Blödgen, zogen den alle Corpsteile zusammen mit dem Stabsmusikzug ein und begleiteten das Tanzpaar, wie auch die Herren des Vorstands auf die Bühne der Kölschen Hofburg. Nach den tänzerischen Darbietungen der Wache mit Christina „Stina“ Pohl und Patrick Karolus, unterbrach Kommandant Markus Lambrechts den Auftritt und bat seinen Präsidenten Artur Tybussek zusammen mit Pressesprecher Erich Ströbel ans Mikrophon.

Sonntag, 19. Februar 2017

Denn die beiden waren gekommen um einen lieben Freund der Gesellschaft zu ehren, welcher über 30 Jahre der Nippeser Bürgerwehr die Treue gehalten hat. Wie schon mehrfach von typischkölsch.de berichtet, hatte Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ unterhalb der laufenden Kampagne aus gesundheitlichen Gründen alle Termine absagen müssen und gleichzeitig den Rücktritt von allen Karnevalsbühnen verkündet. Jupp Menth, der im Kölner Karneval vielfach ausgezeichnet wurde, und bei den Appelsinefunke nicht nur Träger des „Goldene Kappes 2004“, sondern auch zum „Ehrenwachtmeister vum Wilhelmplatz“ ist, würdigten Artur Tybussek und Erich Ströbel (als Freund und ehemaliger Fahrer der vergangenen Session) mit vom Herzen kommenden Worten und der Verleihung der höchsten Auszeichnung den die Nippeser Bürgerwehr an Nichtmitglieder zu vergeben hat. Neben einer weiteren Urkunde die jetzt die Wohnung des „kölsche Schutzmanns“ schmückt, heftete Geschäftsführer Gerd Düren Jupp Menth die selten vergebene Verdienstmedaille ans Revers. Während der gesamten Ehrung dankte ihm das anwesende Publikum mit Standing Ovations, wobei man sich den Kölner Sitzungskarneval ohne den herzlichen und stets gutgelaunten ehemaligen Kriminalbeamten immer noch nicht vorstellen kann.

Nach dem Ausmarsch des Appelsinefunke-Corps die Jupp Menth an sein Platz begleiteten, übernahmen Redner, Musiker und die Tanzgruppe den weiteren Verlauf der Hääresitzung im Pullman Cologne. In Folge überzeugten mit ihren Beiträgen „Werbefachmann“ Bernd Stelter, Marc „Blötschkopp“ Metzger“, Krätzchensänger „Wicky“ Junggeburth, „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz und die „Micky Brühl Band“ vor dem trockenen Humor von Comedian Wolfgang Trepper, „Rabaue“, sowie den jungen knackigen Damen der Fauth Dance Company und der Brass- und Marchingband „Querbeat“. Zufrieden und erschöpft nach Kölsch und guter Stimmung, durch ein Programm das durch seine Männerlastigkeit den Herren gefiel, verabschiedet sich die Nippeser Bürgerwehr, bei der als nächste Veranstaltung die Stroßesitzung an Weiberfastnacht (23. Februar 2017, 9.11 Uhr) auf dem Wilhelmplatz in Narrenfahrplan steht.

Quelle (Text und Foto/s): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Samstag, 18. Februar 2017

Samstag, 18. Februar 2017
Fidele Zunftbrüder ernennen Guido Cantz zum Ehrenschusterjungen

-hgj/nj- Zur diesjährigen Großen Kostümsitzung der Fidele Zunftbrüder hatte sich der Elferrat in Schale geschmissen und erschien in den Kostümen der Kölner Schusterjungen. Passend zur fussisch-buschigen Haarpracht, gehörten die rot-weiß karierten Hemden ebenso zur Ausstattung wie auch braune Schusterschürzen, auf denen das Kölner Stadtwappen prangte. Gute gelaunt zogen die Schusterjungen der KKG Fidele Zunftbrüder zusammen mit den Roten Funken auf die große Bühne im Festsaal des Maritim Hotel, womit die Kostümsitzung ihren Lauf nahm.

Nach dem klingenden Spiel des Regimentsmusikzuges der Kölsche Funken rut-wieß, gehörte das Podium dem Tanzpaar der Roten Funken, welches überglücklich darüber ist in diesem Jahr den ersten Platz der Tanzpaarwahl der Kölnischen Rundschau gewonnen zu haben. Nach dem Abmarsch von Kölns ältester Korpsgesellschaft, blieben die Jecken gleich stehen, da als nächte Programmnummer die „Paveier“ die Sitzung bereicherten. Mit Bernd Stelter als „Werbefachmann“, gewann die die Kostümsitzung weiter an Fahrt und ließ die Narren nicht mehr aus dem Bann des Kölschen Fastelovends. Zwischen den Auftritten von „Querbeat“ und den „Höhnern“ vor der Pause, hatte Guido Cantz das Wort und hatte sowohl für die Damenwelt wie auch die Herren im Saal seine Ratschläge parat. Als sich „Der Mann für alle Fälle“ nach dreimol Kölle Alaaf bei stehenden Ovationen von Publikum und Elferrat verabschieden wollte, bat ihn Sitzungsleiter Reinhard Müller noch einen kleinen Moment auf der Bühne zu verweilen. „Ein ganzer Troß“, so Pressesprecherin Jutta Frey, „von Fiedeln Zunftbrüdern bevölkerte nunmehr das Podium um dem Künstler“ um ihm für sein „Blondiläum“ zu gratulieren. Hierbei ergriff Theo Schäfges als Präsident der KKG Fidele Zunftbrüder das Wort und ernannt den sprachlosen Büttenredner, Comedian und Künstler anläßlich seines 25jährigen Bühnenjubiläums zum Ehrenschusterjungen seiner Gesellschaft. Dazu gab es nicht nur eine Urkunde, sondern auch das Kostüm welches der Elferrat unter anderem bei der Mädchensitzung oder bei der laufenden Veranstaltung trug. So kam „Der Mann für alle Fälle“ nicht umhin, dieses Kostüm auf der Bühne anzuprobieren und versprach so wie er nun auf dem Podium der Fidelen Zunftbrüder steht auch an Rosenmontag den Kölner Zoch aud der WDR-Kabine in der Severinstraße zu moderieren.

Samstag, 18. Februar 2017

Auch in der zweiten Halbzeit hatte die Gesellschaft „met Hätz un Jeföhl“ nochmals einen besonderen Akzent gesetzt, vor der aber noch einige Programmdarbietungen die Launen der Gäste beglückten. Mit von der Partie die „Domstürmer“, die ihr altes und neuen Repertoire mitgebrachte hatten und nach ihren Zugaben die Bühne für „Klaus und Willi“ freimachten. Wie immer hatte Klaus Rupprecht das Nachsehen bei seinem Vortrag, da sein Affe Willi in jedes tiefe Dekolleté schaute, sich über die Kellner aufregte und einen frechen Spruch nach dem anderen los ließ. Nach dem triumphalen Empfang des Kölner Dreigestirns, die nach ihrem Auftritt am vergangenen Wochenende mit ihrem genesenen Prinzen die Kostümsitzung besuchten, ergriff Marc Metzger das Mikrophon und stellte mit seinem höheren Blödsinn als „Blötschkopp“ die närrische Welt auf den Kopf.

Jetzt war die Zeit gekommen, in der die Gesellschaft nochmals Akzente setzte, da nach den Tänzen der eigenen Tanzgruppe „Zunft-Müüss“, das Tanzpaar Sabrina Holweg und Marcel Rostalski nach fünf Jahren verabschiedet wurde. Mit den Tränen ringend dankten die Tanzgruppe durch Kommandant Thomas Faßbender, ihrer Marie und dem Tanzoffizier und überreichte neben einem Fotobuch mit den schönsten Impressionen auch eine Torte, die der geschäftsführende Vorstand hatte backen lassen. Den turbulenten Abschluß einer reibungslos und rundum zufriedenstellenden Kostümsitzung wie es jecke Besucher beschrieben lag nach der den Händen der „Klüngelköpp“, die nicht ohne ihre Trommeln, Bongos und Schlaginstrumente gekommen waren und die ausverkaufte letzte Sitzung der Fidelen Zunftbrüder in dieser Session mit ihren Hits beendeten.

Quelle (Text): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): Jutta Frey
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Samstag, 18. Februar 2017
Rote Funken:

Samstag, 18. Februar 2017

Samstag, 18. Februar 2017
Altstädter Köln:

Samstag, 18. Februar 2017

Samstag, 18. Februar 2017
Blaue Funken:

Samstag, 18. Februar 2017

Samstag, 18. Februar 2017
Alt-Lindenthal verabschiedet Präsident Wilfried Wolters und ehrt Hans Süper

-hgj/nj- „50 Jahre jung - Es darf gefeiert werden“, lautete heute Abend die Devise bei der Prunksitzung der KKG Alt-Lindenthal, die in dieser Session auf ihr 50. Bestehen zurückblickt. Bunt kostümiert strahlten die Gesichter der Jecken, die zu diesem denkwürdigen Ereignis in die festlich illuminierte Flora, Am Botanischen Garten, angereist waren und sich auf das bekannt kölsche Programm der Alt-Lindenthaler freuten.

Mit den Tänzen der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ der Kölsche Narren Gilde, öffnete sich der Vorhang zur Jubiläumsprunksitzung, die letztmalig von Präsident Wilfried Wolters geleitet wurde. Wilfried Wolters, der neben seinem Ehrenamt als Präsident der KKG noch Mitglied im Festkomitee des Kölner Karnevals ist, verabschiedet sich nach dieser Session als langjähriger Präsident und macht nach annähernd 18 Jahren Platz für ein neues, aber nicht unerfahrenes Gesicht seiner Gesellschaft, wie am Rande der Veranstaltung zu erfahren war. Nach den wundervollen Darbietungen der „Höppemötzjer“, galt dem närrischen Auditorium das Wort, welches durch Wilfried Wolters auf charmant witzige Art begrüßt wurde. Unter anderem weilten in der ausverkauften Flora auch Ehrengäste, so die Vorstandsherren des Festkomitees Alexander Dieper, Bernd Höft, Christoph Kuckelkorn und Markus Pohl sowie Andrea Schug, die zahlreiche Kölner Tanzpaare trainiert.

Samstag, 18. Februar 2017

Mit seiner einzigartigen Tenorstimme begeisterte sodann Norbert Conrads, der das Kölsche Liedgut von Berbuer bis Ostermann intonierte und seit einigen Jahren hiermit einen Saal nach dem anderen für sich gewinnt. Mit Hans Süper stand, Entschuldigung saß, eine kölsche Legende auf dem Podium des 1864 errichtete palastartigen Festshauses, der leider nur noch wenige Auftritte in der Session absolviert. Heute Abend brillierte Hans Süper durch seinen besonderen Auftritt sowohl auf seiner Flitsch, wie auch seinen Wortwitz und die Anekdoten, welches ihm gleich mehrfach stehende Ovationen durch das dankbare Publikum einbrachte. Sein Lieblingslied „Ich ben ne kölsche Jung“, widmete er Wilfried Wolters, und textete einige Passagen hierzu auf den Präsidenten der KKG um. Als Dank und der langjährigen Verbundenheit zur Gesellschaft würdigte man den Fastelovendskünstler, der sowohl beim „Colonia Duett“ wie beim „Süper Duett“ tolpatschig immer im Fokus stand, mit der Ernennung zum Ehrenmitglied der KKG Alt-Lindenthal, von der Hans Süper unerwartet überrascht wurde. Dem Programm folgte das kostümierte Auditorium stimmungsvoll, heiter, aber auch leise und zuhörend bis zur Pause bei den Beiträgen der „Micky Brühl Band“ und Peter Raddatz, der als „Dä Mann met dem Höötche“ den erkrankten Willibert Pauels („Ne bergische Jung“ ) vertrat, sowie den Liedern der „Räuber“, die letztmalig in ihrer Formation mit Karl-Heinz „Charly“ Brandt die Gesellschaft in der Flora besuchten.

Nach der Pause hob sich der Vorhang mit dem Aufzug der Kölsche Funken rut-wieß, die mit ihrem Regimentsspielmannszug einzogen und hiernach die Tänze ihres Tanzpaares und ihrer Funken präsentierten. Nach der Reimrede von Jörg Runge, der als „Dä Tuppes vum Land“ einer der gefragtesten Redner Kölns ist, begeisterten die „Bläck Fööss“ mit alten und neuen Liedern und überbrückten kurzerhand einen Teil der Zeit, da die „Brings“ aufgrund eines Schwächeanfalls nach übergangener Grippe ihres Keyboarders Kai Engel, ihren Auftritt absagen mußten. Da Alt-Lindethal immer noch ein Loch im Programm hatte, würdigten die anwesenden Mitglieder des Festkomitees die Leistungen von Wilfried Wolters bereits früher als geplant, der auch nach seiner Präsidentenzeit weiterhin im Maarweg für den Karten- und Ticketservice verantwortlich ist. Die Stimmung des Publikums gewannen hiernach Prinz, Bauer und Jungfrau, welche mit Prinzenwache, Adjutantur, Prinzenführer und Hoffriseur erschienen waren und sich auf den nähernden Straßenkarneval freuen. Mit dem Auftritt der „Domstädter Köln“, die mit ihren rhythmisch schmissigen Tönen aufspielten, sollte der Abend in der Flora eigentlich feierlich zu Ende gehen. Dies dachte zumindest Wilfried Wolters, der nach dem Tanz- und Musikzug den Abend beschließen wollte. Zu seiner Überraschung holte die KKG Alt-Lindenthal seine Tochter Tanja auf die Bühne, die als ehemalige Marie der Roten Funken, mit ihrem früheren Tanzoffizier Pascal Solscheid eine Sonderauflage zu „Time to say goodbye“ tanzte, womit die Gesellschaft ihrem Präsidenten auf ganz persönliche Art und Weise Dank für die vielen schönen Jahren sagte.

Quelle (Text): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Foto/s): „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de sowie Marcus Mueller Saran
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Samstag, 18. Februar 2017
Leinen los zum Luna-Sitzungsball der G.K.G. Greesberger

-hgj/nj- Zum Fastelovend auf der MS RheinEnergie der Köln-Düsseldorfer Schiffahrtsgesellschaft, hatte die G.K.G. Greesberger eingeladen und konnte zum Luna-Sitzungsball rund 1.200 Narren begrüßen. Zwar war die Veranstaltung nicht gänzlich ausverkauft, wie Pressesprecher Georg Steinhausen mitteilte, aber man ist mit den Besucherzahlen zufrieden und bewegte sich auf dem Level der vergangenen Sessionen.

Wie in den vergangenen Jahren feierte die G.K.G. zuerst an den Landungsbrücken der Frankenwerft, um noch nachkommenden Gäste auf dem Schiff willkommen zu heißen. Nach der Begrüßung des neuen Gresseberger-Präsidenten Markus Otrzonsek, über nahm Michael Kramp als Sitzungsleiter das Ruder des von Literat Christian Böhm geplanten und gebuchten Programmteils, bei dem zuerst zwei verirrte Koblenzer auf dem Podium standen. So hatten sich „Willi und Ernst“, die beiden Rentner aus Leidenschaft, wiedereimal solange wie ihre Medikamente wirkten auf den Weg in die Domstadt gemacht und gingen auf Frauenfang, was in Alter von Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum garnicht mehr so einfach ist. Nach ihrem mißglückten Erfolg, suchten die beiden mit viel Applaus bedacht, sich in die Kölner Altstadt zurück um dort die Brauhäuser aufzusuchen.

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